Historie

Gründungsversammlung des Fördervereins Altenpflegeheim am 19.04.2004

Großer Andrang herrschte am Montag dieser Woche bei der Gründungsversammlung des Förderver­eins Altenpflegeheim. Das Foyer der Bürenhalle war mit über 100 Besuchern bis auf den letzten Platz besetzt. Bürgermeister Vesenmaier zeigte sich erfreut über das rege Interesse. Er führte dies nicht zuletzt auf die demographische Entwicklung zurück, die Lebenserwartung sei bei Männern und Frauen gleichermaßen gestiegen. Er freue sich, dass sich die meisten Mitbürgerinnen und Mitbürger auch im hohen Alter noch wohlfühlten, dies sei jedoch keine Selbstverständlichkeit. Die Pflegebedürftigkeit nehme zu und oft sei es nicht möglich, dass die Pflege von Familienangehörigen übernommen wird. Da an dem Satz „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“ viel Wahres sei, hätten sich Gemeinderat und Gemeindeverwaltung bereits vor 4 Jahren dafür eingesetzt, dass in der Gemeinde ein Altenpflegeheim erstellt wird. Der Durchbruch sei jetzt so viel wie geschafft. (In der nächsten Ausgabe des Mitteilungsblattes werden wir darüber ausführlich informieren.) Den pflegebedürftigen Mitbürgern bleibe es dann erspart, aus ihrer

Gebäude vor dem Bau
« 1 von 3 »

 

gewohnten Umgebung gerissen zu wer­den. Verwandten- und Bekanntenbesuche seien somit künftig für die Bürgerschaft einfacher zu handhaben. Mit der Stiftung Haus Lindenhof habe man einen sehr kompetenten Träger gewinnen können, der auch ohne öffentliche Förderung in das Vorhaben einsteige. Die Gründungsversammlung soll für die Einrichtung einen weiteren Aufschwung bringen. Er gehe davon aus, dass mit dem Bau des Pflegeheims bereits in ca. 1 Jahr begonnen werden könne.

Fachbereichsleiter Wochner-Luikh stellte die Stiftung Haus Lindenhof ausführlich vor. Rund 1300 alte und behinderte Menschen würden derzeit in 17 Einrichtungen betreut. Seit 15 Jahren habe sich die Stiftung auch der Altenhilfe verschrieben. Bei allen Projekten werde Wert darauf gelegt, dass diese zentrumsnah und eingebunden in die Gemeinde erstellt würden. Das geplante Altenpflegeheim in Wäschenbeuren werde ca. 30 Plätze in Einbettzimmern haben, davon 2 – 3 Kurzzeitpflegeplätze. Bei Interesse könnten auch Tagespflegeplätze angeboten werden. Die Plätze würden vorrangig für Bürger aus Wäschenbeuren bereitgestellt. Der zentrale Standort zwischen Kronengasse und Friedrich-von-Büren-Straße sei optimal. Durch die Einrichtung würden voraussichtlich 20 Arbeitsplätze in der Ge­meinde geschaffen. Vom Träger werde alles bereitgestellt, was die Bewohner zum Leben benötigten, unbezahlbar seien jedoch die menschlichen Zuwendungen und Besuchsdienste. Der Förderverein soll Sprachrohr sein für die älteren Menschen, der deren Lebensqualität steigere.

Nach einer „Diskussionsrunde“ haben spontan 55 der Anwesenden sowie 10 Vereine ihren Beitritt zum neuen Verein erklärt. Der Jahresbeitrag wurde auf 15 Euro festgelegt. Als Vereinsname wurde „Förderverein Altenpflegeheim Wäschenbeuren“ beschlossen. Die Namensgebung soll im Zusam­menhang mit einer evtl. Ausweitung des Aktionsradiusses jedoch in 2 Jahren überprüft werden. Zuge­stimmt wurden auch dem Satzungsentwurf.

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender:
Clemens Wahl

Schriftführerin:
Claudia Merkt-Heer

Kassier:
Siegfried Kleesattel

Ausschussmitglieder:
Gisela Stange
Peter Ostermeir
Peter Körber
Ulrike Kraus
Horst Knauer

Kassenprüfer:
Manfred Weber
Klaus Bader

3 stellvertretende Vorsitzende werden je von evang. und kath. Kirche sowie der Gemeinde benannt

Der „neue“ 1. Vorsitzende konnte dann auch gleich von Bürgermeister Vesenmaier als finanzielle Grundausstattung von der Gemeinde einen Scheck in Höhe von 5.230 Euro entgegennehmen. Dieser Betrag wurde der Gemeinde vorhabensbezogen gespendet und soll durch Mitgliederwerbung und Förderaktionen mög­lichst noch aufgestockt werden.

Bei einem kleinen Umtrunk wurde noch fast bis Mitternacht angeregt diskutiert.

 

Feierliche Einweihung des Kardinal-Kasper-Hauses und der St. Barbara Kapelle

Am 9. Dezember 2006 wurde das Pflegeheim feierlich durch den Namensgeber, seine Eminenz Walter Kardinal Kasper, den Bestimmungen übergeben. Es war dem Förderverein Altenpflegeheim bereits während der Bauphase ein großes Anliegen, dass eine ansprechende Kapelle im Pflegeheim integriert wird.

Seine Eminenz Walter Kardinal Kasper hat die durch unser Engagement mitgestaltete, sehr schöne Barbara Kapelle unter großer Anteilnahme von Bewohnern und Gästen eingeweiht.

 

Einweihung 2006
Einweihung 2006
« 1 von 3 »